Akku verbrauchen und neu aufladen

Ja, es wurde schon Zeit – es war mehr als überfällig – in unterschiedlichster Hinsicht 😉 Ich beginne mit einem Spruch heute auf Facebook:

Nein, wir brauchen nicht mehr Schlaf.
Es sind unsere Seelen, die müde sind, nicht unsere Körper.
Wir brauchen die Natur.
Wir brauchen Magie.
Wir brauchen Abenteuer.
Wir brauchen Freiheit.
Wir brauchen die Wahrheit.
Wir brauchen Stille.
Wir brauchen nicht mehr Schlaf, wir müssen aufwachen und leben.

© Brooke Hampton

Da gibt es jetzt – aus meiner ganz persönlichen Sicht – 2 Auslegungen

  1. ich hab seit an die 5 Jahren nicht wirklich was im Garten/Wald gemacht
  2. ich war seit Monaten gesundheitlich/körperlich am Limit

Und ich – für mich – bevor ich diesen Spruch noch kannte – hatte im Sommer beschlossen, sobald ich in Urlaub bin, beginne ich mit Garten/Wald – und werde gleichzetig auch was für mich tun – und auf meine Bedürfnisse achten. Das galt schon für den Sommerurlaub – und dann eben auch die verlängerten Wochenende, die ich mir ab Mitte August gönnte.

Schon nach den ersten Aktivitäten mit meiner neuen eierlegenden Wollmilchsau – Akku-Teleskop-Heckenschere-Kettensäge – bekam ich die Krise, weil der Akku so schnell leer war. Also schnell nen zweiten bestellt – ist aktuell zwar auch noch mühsam – aber immerhin – wenn ich gleich in der Früh beginne, kann ich zumdest einen tagsüber neu aufladen, um am Nachmittag noch etwas tun zu können.

Aber auch mein eigener Akku lädt immer wieder neu auf – nein, ich bin nicht weniger gesund, wenn ich mehr tue – ja, mir tut alles weh – ich spüre jeden Knochen – jeden Muskel – aber ich fühle mich trotzdem frischer und gesünder und fiter. Klar, es geht nicht von heute und morgen, wenn frau jahrzehntelang mit ihrem Körper Schindluder getrieben hat – aber es wird von Tag zu Tag besser.

Und ja, ich habe Tage, wo ich einfach nicht will – wo ich bis Mittag im Bett bleibe – und mich dann vielleicht aufraffe, noch bissale was zu tun – oder auch nicht. Es gibt Tage, wo ich mich mit FreundInnen treffe – zum Frühstück – manchmal bis zum späten Nachmittag – oder mit den Jungs spontan Essen gehe – oder auch ganz allein wohin fahre, um mich kulinarisch verwöhnen zu lassen.

Ja, ich powere mich mehrmals die Woche aus – nein, nicht in einem Fitnessstudio – sondern mit Gartenarbeit – konkret – mit Bäume fällen und ent.asten und zerkleinern – und die ganzen Äste ans Ende meines Grundstückes karren, um sie dort zum Verrotten aufzuhaufen – links stapeln sich der Feuerdorn und die Buxbäume – rechts eben die Äste und sonstiges Kleinzeugs.

  

Einige der Stämme liegen noch hinten am Feuerplatz – andere sind schon nach vorne gekarrt und türmen sich hinterm Haus auf 😉

  

Und ich habe begonnen, das gedachte Dreieck in der Mitte meines Grundstückes vom Efeu zu befreien, um es dann im nächsten Frühjahr mit bunten Blumen zu bepflanzen.

Weil, seit ich die Sträucher auf der Böschung hinterm Haus entfernt habe, sehe ich durch die beiden grossen Fichten genau auf das Dreieck – und das sollte endlich richtig bunt werden.

 

Doch das Erste war der Feuerdorn – den hatte ich als erstes zusammengeschnitten – zum Verrotten nach hinten gekarrt – und statt dessen ein Blumenbeet angelegt – eins, was meinen Vorstellungen entspricht – und für viel Licht und auch aufmunternde Farben sorgt.

    

Ja – es gibt noch einiges zu tun, bis mein Grundstück so ist, wie ichs gerne hätte – und auch im Haus sehen noch zahlreiche Renovierungsarbeiten an – aber ich hab ja Zeit – mein Plan ist, mindestens 90 zu werden – und das relativ gesund – dazu trägt jetzt auch meine Gartenarbeit bei – und meine Haus- und Waldgeister unterstützen mich auch nach besten Wissen und Gewissen.

  

Wenn ich draussen werkle, bekomme ich wieder Kondition – werde fiter – Rückenschmerzen hab ich sowieso – aber nach der Gartenarbeit gönn ich mir duftendes ent.spannendes Schaumbad, wirkt sich auch positiv auf mein Aua aus – und ich schlafe nächtens wesentlich tiefer und besser und länger.

Doch schauen wir nochmals auf den Spruch vom Anfang:

  • Nein, wir brauchen nicht mehr Schlaf.
    naja, ich schon, so viel geschlafen habe ich schon lange nicht mehr 😉
  • Es sind unsere Seelen, die müde sind, nicht unsere Körper.
    könnte durchaus sein.
  • Wir brauchen die Natur.
    siehe Arbeit in Garten/Wald.
  • Wir brauchen Magie.
    ein erster Schritt sind die Libellen im neuen Blumenbeet
  • Wir brauchen Abenteuer.
    die hab ich auch beim Bäume fällen 😉
  • Wir brauchen Freiheit.
    ich bin ab 1.12.2018 in Rente – und im November noch arbeitssuchend gemeldet, aber da brauch ich nicht mal hingehen, kann ich alles online erledigen
  • Wir brauchen die Wahrheit.
    jaaaa – ich halte die ganzen Lügen nicht mehr aus – aber auch nicht mehr, wenn Menschen größenwahnwitzig durchs Leben stolzieren
  • Wir brauchen Stille.
    ich wohn am Ende einer Sackgasse – und am Waldrand – auf ca. 580 m.
  • Wir brauchen nicht mehr Schlaf, wir müssen aufwachen und leben.
    jaaaa – ich hab noch so viel vor – meine Tage könnten 48 Stunden haben – naja, 72 wären noch besser.

Nein, ich glaube nicht, dass man in der Rente weniger Zeit hat wie früher – ich gehe davon aus, dass sich einfach nur die Prioritäten verschieben – und manche sich dann einfach nicht sagen trauen, dass Dinge, die sie früher immer gemacht haben, dann nicht mehr wichtig sind – fürs eigene Seelenheil 😉

Nein, ich glaube auch nicht, dass mir jemals fad werden wird – schon gar nicht, so lange ich noch halbwegs fit und beweglich bin – ja, ich mache weniger – das aber intensiver – und wenn meine Akkus entleert sind – nach 2 Stunden im Wald – dann leg ich mich ins duftende Schaumbad und lass sie neu aufladen.

Heute habe ich sie vollständig entladen – weil es dürfte einer der letzten warmen Tage sein – und ich war 3x draussen – ja, ich kann mich nicht mehr rühren, aber ich hab fast alles erledigt, was ich mir für heute vorgenommen habe. Kann sein, dass ich morgen wieder mal faul bin – oder ich mach bissale was im Haus – schaun ma mal 😉

Ich hab den Spruch aus meiner Sicht analysiert – kann es ja auch aus keiner anderen – aber wenn du magst, schau mal, wie viel davon auch auf dich zutrifft – ich bin sicher, du wirst überrascht sein….

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