Mangel oder Fülle?

Da isse wieder – ich hatte es bereits in einem anderen Beitrag – im anderen Blog unter Sarkasmus beschrieben. Wobei ich mittlerweile zugeben muss – die Lady erinnert mich mit ihrer Naivität und Negativität immer mehr an meine Mutter, mit deren grundlegender Lebenseinstellung ich ja zugegebenermassen so meine Probleme hatte 😉

Du kennst sicher das Beispiel mit dem Glas
  • ist es halb leer?
oder
  • ist es halb voll?

oder

  • ist es ganz was anderes?

Was ist es für dich?

Noch viel mehr Möglichkeiten der Betrachtungsweise dieses Glases findest du auf KarriereBibel 😉

Doch bleiben wir bei dir – und mir – und überhaupt.

Ich würde mal sagen, wenn es für dich halb leer ist, bist du tendentiell pessimistisch veranlagt – wenns für dich halb voll ist, tendentiell eher optimistisch veranlagt – weil so grundsätzlich möcht ichs auch gar nicht beurteilen 😉

Konkret ging es darum, ich habe von der PVA den Bescheid bekommen, dass mein Stichtag für den Pensionsantritt der 1.12.2018 ist – dieses Schreiben brauche ich, weil ich jetzt zwar noch bis 31.10.2018 in Urlaub in meinem aktuellen Job bin – aber dann noch ein Monat arbeitssuchend gemeldet bin – und wenn ich das Schreiben vorlege, dann lassen sie mich für dieses Monat auch einfach in Ruhe – hatte ich schon schriftlich vom AMS.

Gestern hab ich nun dieses Schreiben von der PVA eingescannt und ans AMS gesandt – und wollte meiner Freude Ausdruck verleihen, indem ich auf Facebook – mit Rosen hinterlegt – postete:

und als erster Kommentar kam – „Wünsche dir das alles klappt. Bei uns war es eine Katastrophe mit der Bürokratie. 🤔🤔🤔“

Tja – und mir fiel spontan eben mal wieder das Wasserglas ein – und auf der anderen Seite meine Mutter, die es einfach nicht akzeptieren konnte und wollte, dass sich jemand über irgendwas freut – sondern alles sofort ins Negative ziehen musste – und Probleme machen, wo es keine gibt – oder eben darauf hinweisen, dass das sicher nicht einfach so klappen kann und wird, wie man sichs vorstellt.

Ja – für mich war der Kommentar einfach negativ belegt – kann auch an meinem Verhältnis zu meiner Mutter liegen – gestehe ich ihr und dem Kommentar zu – aber es kann mir niemand sagen, dass dieser Kommentar unumwunden positiv und aufbauend gesehen werden kann – weil es wird sogar auf die Katastrophe hingewiesen.

Wie hättest du auf eine Meldung wie meine reagiert?

  • Hättest du dich einfach mit mir mitgefreut?
  • Oder versucht, mich vor den Tücken der Bürokratie zu warnen?

Ist dein Glas halb leer oder halb voll?

Und nein – niemand anderer kann dir diese deine Einstellung verändern. Wenn das, was du aktuell denkst und fühlst, nicht dazu beiträgt, dass es dir damit immer besser und besser geht – dann kannst nur du etwas ändern.

Ich bin mit dieser Negativität und Mißgunst groß geworden. Alles, worüber sich irgendwer gefreut hat, wurde von meinen Eltern schlecht geredet. Jeden Spaß, den ich mit anderen Menschen hatte, wurde runter gemacht – und der Standartsatz meiner Eltern war – „Wirst schon sehen, was du davon hast, nur die Familie ist das Einzige, worauf du dich verlassen kannst.“

Nachdem ichs dann mal tun wollte, wurde mir schlagartig bewusst, dass ich verlassen war – und mehr denn je auf mich selbst angewiesen war – das machte mich auch zu einer Einzelkämpferin – und ich habe danach nur einmal wirklich noch Hilfe von aussen gebraucht, um zu überleben – und auch da hab ich so schnell wie möglich geschaut, dass ichs wieder ändern kann.

Aber ich hab selbst raus gefunden – aus allen Tiefs – und aus der Negativität meiner Eltern. Ja, es hat lange gedauert – und ich habs auch bewusst selbst ver.ändert – ich bin überzeugt, anders hätte ichs auch nicht schaffen können. Auf der anderen Seite – wenns ich geschafft habe, dann kanns auch jede und jeder Andere schaffen – wenn mans wirklich will.

Nein, falls du in der Negativität verhaftet bist – und auch gar nicht raus möchtest – dann musst du auch nichts verändern, aber ich für mich fühle mich mit meinem Leben und meinem jetzigen Denken, wesentlich wohler als früher. Das Leben ist einfach friedvoller und lustvoller. Mich machts glücklicher, die Sonnenseiten des Lebens zu genießen.

Ob dein Glas halb leer oder halb voll ist – kannst nur du ent.scheiden 😉

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3 Gedanken zu “Mangel oder Fülle?

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