Unter Umständen würde ich ja …..

….. überlegen, ob ich nicht drüber nachdenken sollte, ob ich etwas verändern könnte, wenn ich irgendwann ……

bla bla bla

Egal, worums geht – solange du in diesen Überlegungen verhaftet bleibst, wirds nichts werden. Sorry, isso.

Und es ist schnurzpiepegal, worums geht – es ist IMMER so – solange jemand nicht ins TUN kommt, wirds nix – kanns gar nix werden !

Wie komme ich auf diesen Beitrrag? Gibt mehrere Gründe – einer davon ist der Beitrag Mangel oder Fülle? Es wird in Motivationsmeeting immer gepredigt, dass man rausgehen muss und alle Menschen auf das eigene tolle Produkt anreden muss. Es ist kein Verkauf – es ist nur eine Empfehlung – und auch, wenn wer beim ersten Mal – NEIN – sagt, kann sich das beim 7. Mal ändern.

Sagen sie – manche – andere wiederum sagen, ein NEIN ist toll, weil dann das nächste JA in greifbarere Nöhe rückt.

Wobei – wie schon im anderen Beitrag erwähnt – willst du das? Wirklich?

Falls nicht, such dir lieber etwas anderes, was du machen kannst, um das zu erreichen, was du wirklich möchtest 😉

Wobei – über Motivationsmeetings werde ich noch nen extra Beitrag verfassen – bleiben wir hier beim – ins TUN kommen – in jeglicher Lebenslage.

Ich hab ja jahrzehntelang mit arbeitssuchend gemeldeten Menschen gearbeitet – und ja, ab und zu war auch mal wer dabei, der wirklich eine Arbeit wollte – und für diejenigen fanden wir auch immer relativ schnell etwas. Ja, auch ich war ab und zu arbeitssuchend gemeldet, aber sobald ich wieder wirklich arbeiten wollte, hab ich auch immer etwas gefunden.

Nein, es waren nicht immer die Traumjobs – aber ich konnte mich relativ schnell wieder selbst erhalten und ernähren.

Einer meiner Exen behauptete jahrelang, dass ich mirs ja nur auf seine Kosten gemütlich machen wollte. Weit gefehlt – ich hatte die Chance ergriffen, mir selbst etwas aufzubauen, wovon ich auch längere Zeit recht gut leben konnte – bis ich dann leider den gleichen Fehler nochmals machte, mich auf eine Partnerschaft einzulassen, die viel von meiner Substanz verbrauchte – in jeglicher Hinsicht.

Aber zumindest hatte ich nicht nur geredet, dass ich eventuell mal was machen könnte – sondern ich habs gemacht – und ich hab mehrmals was Neues begonnen, sobald das Alte nicht mehr den Profit brachte, den ich erwartet hatte.

Ja, ich würde mich als unternehmerisch denkenden Menschen bezeichnen – ich hab auch 15 Jahre meines Lebens bewiesen, dass ich in meiner Selbständigkeit überlebte – dass ich wieder zurück ging, lag an meiner letzten Scheidung. Aber auch da fand ich ziemlich rasch einen unselbständigen Job, obwohl ich mich 15 Jahre früher selbständig machte, weil ich damals zu alt und zu überqualifiziert war.

Ich wollte arbeiten – und ich nahm zwar nicht den erstbesten – aber den ersten halbwegs vorstellbar guten – Job an.

Ja – es gibt auch gesundheitliche Gründe, warum jemand nicht arbeiten kann – oder nur eingeschränkt arbeitsfähig ist – aber da gibt es Möglichkeiten, zahlreiche Förderungen in Anspruch zu nehmen – wenn man weiß, wo und wie und überhaupts – siehe dazu auch:

Und ja, gibt auch alleinerziehende Männer und Frauen, die nicht so können, wie sie wollten – aber auch von denen haben es viele geschafft, wenn sie wirklich woll(t)en.

Ich gestehe, ich bin in den Jahren ziemlich abgestumpft – wenn ich jemanden helfe – und diese Hilfe nicht angenommen wird – höre ich realtiv schnell wieder auf damit, dieser Person helfen zu wollen.

Ich weiß, es gibt Menschen

  • mit Beeinträchtigungen, die arbeiten wollen – und dies auch tun.
  • mit Beeinträchtigungen, die nicht wirklich arbeiten wollen – und nach Gründen suchen, warum sie es nicht können.
  • ohne jegliche Beeinträchtigung, die nicht arbeiten wollen – und manchmal jahrzehntelang Ausreden erfinden, ums nicht tun zu müssen.
  • ohne jegliche Beeinträchtigung, die arbeiten wollen – und die tuns einfach auch.
  • mit oder ohne Beeinträchtigungen, die sich für die tollsten Menschen halten und glauben, es nicht notwendig zu haben, sich mit so niederen Dingen wie Arbeit beschäftigen zu müssen – die landen meist in der Gosse – und/oder – in irgendeiner Sucht.

Pragmatisch? Jupp – isses 😉

Uns Österreichern wird ja nachgesagt, dass wir gerne raunzen – und ich gestehe, ich kenne viele derer, auf die das zu 100 % zutrifft.

Aufgrund meiner Arbeit mit der Human Design Matrix weiß ich, dass es Menschen gibt, die spontane EntScheidungen treffen können und sollen – und jene, die lieber eine Nacht drüber schlafen sollten – Achtung – eine Nacht – nicht jahrzehntelang 😉

Und es gibt eben Menschen, die lieber raunzen, als irgendwas zu tun.

Wobei manche auch einfach nur Phrasen dreschen, ohne sich irgendwas bei dem zu denken, was sie im Laufe des Tages so vor sich hin blubbern. Musste ich konkret selbst erfahren, als ich 3 Jahre lang Support und Office Management einer Onlineplattform machte – neben meinem Hauptjob – und dann einer der Vertriebler meinte, ich würde das nur als Ausrede nehmen, keinen Vertrieb machen zu müssen.

Er hatte es einfach nicht gecheckt, dass es ohne mich nichts mehr gegeben hätte, wass er hätte vertreiben können. Das nenn ich sinnentleertes blabla und Phrasen dreschen, ohne auf die Bedürfnisse der Menschen einzugehen. Und das sind dann die KeilerInnen vom anderen Beitrag.

Auf der anderen Seite gibt es da eben zB die Menschen, die arbeitssuchend gemeldet sind und dann daher kommen und meinen – wenn ich nicht mindestens das verdiene, was ich nach Jahren im alten Job hatte, bin ich nicht bereit, irgendwo zu arbeiten zu beginnen. Ja – gab einen konkreten Fall – ist schon länger her – aber ich werde die Meldung nie vergessen:

„Ich bin gelernter Karrosseriebautechniker und ich hab zuletzt € 1.600,– netto verdient und unter dem Preis gehe ich nicht arbeiten.“ Daher blieb er lieber weiter arbeitssuchend gemeldet mit weit weniger – und das noch dazu nur 12x im Jahr. Logisch – oder? Naja, wir konnten ihm nicht nachweisen, dass er pfuschen ging.

Aber ich kenne auch Menschen, die nicht pfuschen gehen – weil sie grundsätzlich panische Angst vor allem haben, was im weitesten Sinne als Arbeit definiert werden könnte. Nein, ich kanns nicht nachvollziehen. Ich gebs zu, ich werde mich nicht mehr so hinein steigern wie in den letzten Jahren, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, überhaupt nichts mehr zu tun.

Ja – ich bin das Extrem der anderen Art *lach*

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