SelbstWert

Ja – ist natürlich auch mein Thema – vielleicht aber auch deins. Falls es so ist, dann möchte ich dir ein paar Anregungen geben, die dir auch dabei helfen können, deinen SelbstWert (wieder) zu finden.

  • Wie viel bist du dir selbst wert?
  • Verkaufst du dich auch mal „unter Wert“?
  • Wie legst du deinen Wert fest?

Ist gar nicht so einfach, diese Fragen zu beantworten?

Stimmt – nicht beim ersten Mal drüber nachdenken. Aber wenn mans öfter macht, dann wirds immer leichter – und kann immer wieder zu einer neuen Positionierung führen. Ich würde dir vorschlagen, dir selbst diese Fragen in regelmässigen Abständen zu beantworten.

Ich muss mal etwas ausholen – die meisten Menschen, die ich real kenne, fühlen sich weit weniger wert als sie in Wirklichkeit sind – das geht auch oftmals zurück auf Selbstbild und Fremdbild – dass sie sich anders sehen, als die Welt sie sieht – dazu mehr im anderen Blog :

Selbstbild versus Fremdbild

Einige Menschen überschätzen sich aber auch bis ins Unermessliche, das sind die, die sich für den Mittelpunkt des Universums halten, die glauben, dass ohne sie nichts ginge – dass sich alles um sie dreht – bzw. drehen müsste.

Also ich persönlich weiß zwar, dass ich gut bin – in der Zwischenzeit weiß ich auch schon, dass ich ziemlich kraftvoll und mit beiden Beinen fest im Leben stehe. Trotzdem habe ich mich immer wieder „unter Wert“ verkauft – war genügsam – habe mich begnügt – und mich in Partnerschaften immer zurück genommen.

Ich habe es mir zwar nie zugestanden, dass ich im Leben anderer Menschen die 1. Geige spiel(t)e – so, wie sie es ständig in meinem gespielt hatten. Nein, nicht nur in zwischenmenschlichen Beziehungen – auch im Job nahm ich mich jedes Mal sofort zurück – und kümmerte mich um alle anderen – statt um mich.

Doch kommen wir zurück auf deinen Wert.

Vorweg die Definition von SelbstWert gemäß Wikipedia:

Unter Selbstwert (auch: Selbstwertgefühl, Selbstwertschätzung, Selbstachtung) versteht die Psychologie die Bewertung, die man von sich selbst hat. Die Begriffe werden wenig trennscharf verwendet, wobei Selbstvertrauen (Selbstsicherheit) sich auf die Kompetenzüberzeugungen (Fähigkeiten des Individuums) bezieht und als Teilkomponente des Selbstwertes verstanden werden kann, der sich darüber hinaus auch auf Eigenschaften beziehen kann, die nichts mit Kompetenzen zu tun haben.

Ich erklärs mal mit einem Teil meiner Geschichte:

Mein Vater war Bergsteiger, Fotograf und Expeditionsleiter und sein grosser Traum war, ein Buch zu schreiben und zu veröffentlichen.

2006 und 2007 habe ich selbst 4 Bücher geschrieben und veröffentlicht. Ich schreibe gerne – ich formuliere gerne – und ich geh auch davon aus, dass ich Dinge so erklären kann, dass man sie auch verstehen könnte. Es hatte mir Spaß gemacht und mein Ex hatte zu der Zeit einen Verlag, für den ich die ganze Arbeit machte, also wars nur fair, dass ich auch davon profitiere.

Für mich war das jahrelang nichts Besonderes – nicht nur zu schreiben, sondern auch Bücher zu veröffentlichen – und diese auch zu verkaufen. Auch nicht, als eine ehemalige Kollegin einer Ausbildung mich fragte, ob sie eins meiner Bücher als Schulungsunterlage verwenden dürfe.

Erst, als mein Vater im Spital lag und aufgrund der Medikamente dachte, mit meiner Tochter zu reden, wurde mir bewusst, dass ich schon einiges in meinem Leben erreicht hatte, was für andere Zeit ihres Lebens ein Traum blieb – zB für meinen Vater – nämlich ein Buch zu schreiben.

Vielleicht kommt auch noch dazu, dass mein Vater einen Sohn wollte – und mich das auch immer spüren ließ – und damals fragte er mich (also er dachte, meine Tochter) was sie am Wochenende mache – und ich antwortete, ich bin auf einer Veranstaltng, wo ich meine Bücher präsentiere und Lesungen daraus halte.

Damals wurde er richtig zornig, dass ich (also meine Tochter) sich nicht mit fremden Federn schmücken solle, weil das, was seine Tochter schon geschaffen und erreicht hat, so toll sei und seine volle Bewunderung hat.

Zu dem Zeitpunkt wurde mir bewusst, dass er mich liebt und bewundert, obwohl er es mir nie gesagt hatte und hätte.

Das war auch der Zeitpunkt, wo ich drüber nachdachte, wie ich meinen eigenen persönlichen Wert definiere

  • welchen Wert gestehe ich den Dingen zu, die ich mache?

aber auch

  • wieviel bin ich es mir wert, Dinge zu tun, die ich bisher nicht getan hatte?

sowie

  • werden deine – welche auch immer – Bedürfnisse befriedet?

Ich persönlich gehe davon aus, dass der SelbstWert noch mehr beinhaltet, nämlich auch die eigenen Werte und die moralische und ethische Einstellung. Was natürlich beim SelbstWert nur subjektiv wahrgenommen werden kann. Und natürlich auch die eigenen Schwächen und Stärken. Gleichzeitig geht es darum, ob ich auch wirklich das lebe, was mir eben wichtig ist.

Ich möchte das Rad nicht neu erfinden und mich auch nicht mit fremden Federn schmücken, deshalb einige Links zu Seiten, die schon publiziert haben, wie man den SelbstWert herausfinden und stärken kann:

Es wird im Laufe der Zeit noch mehr von mir über das Thema geben, das hier ist vorweg nur ein kurzer Vorgeschmack auf das, was noch kommt.

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