AltLasten ent.sorgen

Das zu tun, ist immer sehr hilfreich, um (wieder) mehr Klarheit zu bekommen im Leben – zumindest ist das meine Erfahrung. Und auch, um wieder Platz zu schaffen für Neues. Vor allem dann passiert so etwas, wenn man diese Aufräumaktionen in irgend einer rituellen Art und Weise vollzieht. Wobei rituell in dem Fall schon bedeutet  – einfach beim ausmisten sich auch bewusst von den Themen zu verabschieden, die zu den Dingen dazu gehören.

Doch kommen wir zuerst mal wieder zu Begriffe be.greifen 😉

AltLasten

Das kann vieles sein – aber es ist immer etwas, was einerseits nicht mehr aktuell ist = alt – und uns andererseits auch beLASTet – wenns erfreulich wäre, bräuchte mans ja auch nicht unbedingt ent.sorgen.

Für mich ist das immer ein bewusster Akt, um mich von Dingen zu verabschieden, die eben wirklich Lasten wurden über die Dauer der Zeit. Aktuelles Beispiel – ich hatte 3 Jahre Support und Office Management für eine Online Plattform gemacht – und ich wurde in Aktien bezahlt – und als die Firma Anfang 2017 Insolvenz anmeldete, war klar, ich hab 3 Jahre nicht nur kostenlos, sondern auch umsonst gearbeitet.

Aber ich hatte alle Unterlagen aufgehoben, weil ich nicht wusste, ob irgendwer noch irgendwas braucht. Da sich niemand aus Aufsichtsrat und Vorstand und Insolvenzverwaltung seit Mitte vorigen Jahres gemeldet hat und im Herbst die Insolvenz mangels Masse abgelehnt wurde, gehe ich davon aus, es braucht auch niemand nichts mehr von mir.

Heute früh habe ich mich nun hingesetzt und alles geschreddert – händisch – weil ich mit jedem Zettel, den ich zur Hand nahm – nochmals an diese 3 Jahre dachte – all die schönen – und auch weniger schönen – Momente. Ja, schade um das Geld und die Zeit, die ich hinein steckte – aber ich habe auch viel gelernt – und vielleicht brauch ichs ja irgendwann nochmal.

ent.sorgen

Ich schreibe das Wort bewusst mit einem Punkt zwischen ent und sorgen – du erinnerst dich an die EntTäuschung? So, wie die EntTäuschung das Ende einer Täuschung ist, sollte auch das ent.sorgen das Ende der Sorgen sein, die man sich um irgendwas macht – besser noch – machte.

Auf mein Beispiel bezogen gab es nach dem Ende schon auch noch Sorgen – angefangen von einer Anzeige von Western Union wegen Verdacht auf Geldwäsche – mit mehreren Verhören auf der Polizeiwache –  welche Anfang Juni 2017 fallen gelassen wurde – bis hin zu – dass ich nicht wusste, was und ob der Insolvenzverwalter irgendwelche meiner Aufzeichnungen brauchte.

Diese Sorgen habe ich heute früh in den Ikeasack gefüllt – und ihn letztendlich in die Papiertonne gekippt – die AltLasten sind ent.sorgt – ich nehms aber auch als Anlass für diesen neuen Blogbeitrag. Ja, ich beende solche Sachen immer bewusst und rituell – da tuts meist noch einmal weh – aber danach isses end.gültig vorbei 😉

Ja, ich weiß, schon wieder so ein Wort mit ent., bzw. in diesem Fall mit end.

end.gültig

aus – Ende – haben fertig ……

es gilt – es ist gültig – ist eben so – Punkt – aus.

Du weißt, worauf ich hinaus will?

Manche Wörter haben eben einfach mehrere BeDeutungen – und ich schreibe sie dann auch so, in welcher Form ich sie gebrauche. Wenn ich BeDeutung schreibe, gehe ich davon aus, dass es meine Art ist, diese Worte zu deuten – ihnen einen bestimmten Sinn und Wert zu geben – zusätzlich zu dem, was sie sowieso für den Großteil der Menschheit bedeuten.

Doch nochmal zurück zum ent.sorgen von AltLasten.

Es können auch aktuelle Lasten sein – im Prinzip kann man alles rituell abschliessen und somit beenden und ent.sorgen.

Im aktuellen Fall ist es klar – Papier schredden und ab in die Tonne mit ihnen. In anderen Fällen ist es oftmals nicht so leicht und einfach – aber irgend eine Form findet sich immer, wie man AltLasten ent.sorgen kann.

Ich habe früher auch oft FeuerRituale gemacht – zu den Sonnenwenden – oder auch zu den Hexenfeiertagen – Feuerkorb befüllt – entzündet – und dann alles, was ich – oder andere – aufgeschrieben hatten – feierlich dem Feuer übergeben – und das, was uns be.lastet hatte – transformiert in Licht und Wärme – ja, einfach verbrannt.

Oder auch Räuchern – damit kann man auch schlechte und belastende Energien aus Räumen bringen – dazu Räucherzeugs besorgen, die dir gefallen – also die dir geruchsmässig auch zusagen. Es nutzt wenig, wenn man spezielle Räuchermischungen für spezielle Zwecke kauft – und dann stinkt die ganze Wohnung tagelang und man fühlt sich voll unwohl zu Hause.

Also immer irgendwas kaufen, was einem geruchstechnisch auch zusagt – es soll ja nicht zu neuen Sorgen oder Lasten führen.

In eine ganz andere Richtung geht ==> Duschen.

Tust du sowieso jeden Tag?

Super – warum nicht auch mal bewusst alle Last vom Körper rubbeln – mit einem Schwamm oder Waschlappen – und dann zusehen, wie die Last und die Sorgen durch den Abfluss davon rinnen – und zurück bleibt ein frisch geduschter und ent.spannter Körper – und Geist.

Du kannst dir auch dein ganz spezielles Ritual einfallen lassen – wichtig ist es, warum du etwas tust – dann hat es auch Kraft.


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