Deine Grenzen setzt du dir selbst

Heute mal eine Übung, die in einem meiner Bücher zu finden ist – und die dann auch in meinem zukünftigen Projekt ihren Platz haben wird – doch vorweg schon mal hier – für dich.

Vorweg – es geht darum, dass (fast) jeder Mensch (fast) alles erreichen kann, was man sich auch vorstellen kann, dass möglich sein könnte. Klingt bissale wischi waschi? Nein, ganz und gar nicht.

Es bringt es auf den Punkt.

Wenn mir etwas körperlich möglich ist – ich aber nicht glaube, dass ichs kann, werde ich es auch nicht schaffen.

Die beiden – fast – im obigen Satz sollen einerseits physische Grenzen ausschliessen – andererseits aber eben auch die psychischen.

Doch mach einfach mal die Übung und danach lies weiter 😉

Und hier auch gleich noch der Text und die Bilder,
falls du dir so leichter tust

Ok – wie ist es dir ergangen?

Bist du beim letzten Durchgang bis zum zweiten Punkt gekommen – nachdem du es dir mehrmals vorgestellt hast? Oder vielleicht sogar noch weiter – obwohl zu Beginn der Übung der erste Punkt das Maximum dessen war, was dir möglich war.

Im Prinzip ist es ganz einfach – alles, was du dir vorstellen kannst, kannst du auch real schaffen.

Ich habe eine jahr(zehnt)elange Freundin, die nach der Schule ein Jahr in einem Büro gearbeitet hatte – danach Heirat, 2 Kinder, lange Zeit zu Hause. Nach fast 25 Jahren hat sie sich scheiden lassen und suchte einen Job – irgend einen – weil sie kann ja nichts anderes als Putzen.

Meine zahlreichen Bemühungen, ihr begreiflich zu machen, dass sie schon mal in einem Büro gearbeitet hatte – und überall eingeschult wird – fruchteten nichts – sie bestand darauf – irgend ein Job, weil sie kann ja nichts anderes als putzen.

Sie putzt noch immer – obwohl sie eigentlich auch schon in Pension sein könnte – aber sie ist noch immer überzeugt davon, dass sie nichts anderes kann – ausser putzen.

Ich war in verschiedenen Firmen tätig – im Laufe meines Berufslebens – aber dann – Ende 2013 beendete ich einen befristeten Trainerjob und fand auch lange Zeit nichts Neues in diesem Bereich. Ich überlegte mir, was ich gerne machen würde.

Da gab es einen Job, der mich interessiert hätte – ich hatte mich auch dafür beworben – aber ich bekam ihn nicht – aber das wärs gewesen – so – Mädchen für alles – alles, was mit Büro und EDV zu tun hat – und fallweise auch im Kleinteilverkauf einspringen – und die Buchhaltung und Lohnverrechnung vorzubereiten.

Das wärs gewesen – ich konnte es mir echt toll vorstellen, so eine umfassende und abwechslungsreiche Tätigkeit zu machen.

Ich war in einem Network Marketing Unternehmen, welches umstrukturiert wurde – und wo der Support äusserst zäh und miserabel war – naja, eigentlich gabs wochenlang keine Antworten. Nachdem ich am Lästigsten war, weil ich meine Teammitglieder bestmöglich betreuen wollte, erbte ich letztendlich genau diesen Support.

Als ich begann, hatte ich keinerlei vergleichbare Erfahrung – ich kam zwar aus der EDV und dem Office Management – und ich war auch Mitglied, kannte also die Produkte – aber ich war noch nie als Support einer Online Plattform tätig.

Es machte mir Spaß – es war eine Herausforderung – und ich sagte spontan zu. Im Endeffekt betreute ich unsere Mitglieder – kümmerte mich um Auszahlungen – bereitete die Unterlagen für die Buchhaltung vor – machte dann auch Werbemittel – und noch vieles mehr.

Blöderweise bekam ich zum gleichen Zeitpunkt ein Jobangebot für einen 40-Stunden Vollzeitjob – ganz in meiner Nähe – also optimal als Überbrückung bis zur Pension – und auch zur Aufbesserung derselben, weil im Trainingsbereich gabs normalersweise immer nur Teilzeit.

Also nahm ich auch den Job an – Standortkoordinatorin in einem Jugendprojekt – ich hatte ein Team von 6 Personen – wir hatten bis zu 32 Jugendliche aus großteils schwierigen sozialen Verhältnissen – ich war für die ganze Organisation und Administration zuständig.

Ich verfasste alle Berichte und Meldungen an meinen direkten Vorgesetzten – an unsere Auftraggeber – kommunizierte mit Betrieben und Ämtern – und war darüber hinaus noch 10 Stunden pro Woche als sozialpädagogische Betreuerin tätig.

Auch dieser Job beinhaltete alle Komponenten dessen, was ich so gerne machen wollte – und ich bekam genau das – sogar zweimal – gleichzeitig.

Jetzt bin ich in Pension – und mache mal Winterschlaf – aber es gibt noch grosse Projekte, die ich in den nächsten Jahren umsetzen werde. Ich brauche mir nicht mehr vorstellen, dass es toll wird – mittlerweile weiß ich ganz genau, wie belastbar ich bin – was alles wirklich „meins“ ist – und was ich wie umsetzen werde.

Stimmt – ich bin ver.rückt und entspreche nicht ganz der Norm – also arbeitstechnisch – aber wenn ich etwas beginne, dann mit Herzblut und vollem Engagement.

Und das Gleiche empfehle ich dir – überleg dir ganz genau, was du in nächster Zeit erreichen willst – was du machen willst – und dann freu dich drauf, es binnen kürzester Zeit auch wirklich zu bekommen und/oder zu erreichen.

Beitragsbild © Pixabay

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