Ärger, Zorn, Wut, Hass

Es gibt in einem meiner alten Blogs einen Beitrag über erfolgreiche Menschen, die damals meinen Weg kreuzten – und in den letzten Tagen kamen dazu immer wieder Kommentare wie:

  • Verbrecher-Gauner-Hochstapler-Mafia !!!!!
  • Verbrecher- Gauner – Mafia !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
  • Verbrecher die Rache wird kommen !!!!

Diese Kommentare bescherten mir zwei Erkenntnisse

  • Sie betreffen mich jetzt nicht wirklich
  • Sie bestätigen, was Katl immer wieder sagt wegen des Giftcocktails

Doch diese beiden Statements sind vielleicht zu wenig ausführlich – daher noch detailliertere Erklärungen dazu 😉

Sie betreffen mich jetzt weder wirklich oder nachhaltig

Eigentlich betreffen sie mich gar nicht, weil es geht um die Person, über die ich geschrieben habe – ehemalige führende Leader eines Network Marketing Unternehmens.

Indirekt betreffen sie mich, weil dieser Typ glaubt, seine Wut auf meinem Blog ausbreiten zu müssen. Aber es hat so gut gepasst zu dem Thema, über das ich schreiben wollte – und mit dem ich jetzt ein tolles Beispiel habe, es darzustellen.

Bei Network Marketing scheiden sich die Geister – und die Meinungen – manche werden dadurch stinkreich – andere bleiben weiterhin arm – oder verlieren sogar dadurch Geld.

Ich selbst war immer nur wo eingestiegen, wo ich auch von den Produkten überzeugt war – und diese zu einem günstigeren Preis einkaufen wollte. Mir war immer bewusst, dass ich keine Networkerin war – und bin – und daher nicht aktiv verkaufen würde.

Deshalb war es für mich dann auch so toll, im letzten Unternehmen, in welchem ich eingestiegen war – den Support zu machen – und mich um unsere Mitglieder zu kümmern, damit die alles haben – oder bekommen – was sie für ihren eigenen erfolg-&-reichen Teamaufbau benötig(t)en.

Ich habe noch nicht herausgefunden, was Menschen dazu treibt, sich Hals über Kopf in sowas rein zu stürtzen – und dann alles zu verlieren – es liegt auf jeden Fall – NICHT NUR – am Unternehmen – sondern auch an der Leichtgläubigkeit derer, die einsteigen und sich verschulden.

Ja, ich vermute, dass der Absender dieser Kommentare zu dieser Spezies gehört – und sich deshalb um irgendwas betrogen fühlt. Sorry, wenn ich das so sage – aber wenn ich mich bewusst verschulde – weil ich irgendwen irgendwas unhinterfragt glaube, dann bin ich allemal selbst schuld.

Die Rache wird kommen – was wieder ein schönes Beispiel für die bewusste Kommunikation mit dem UnBewussten ist – wie negativ und im Mangeldenken verhaftet, muss jemand sein, wenn er auf Blogs ihm unbekannter Menschen derartige Kommentare hinterlassen muss – mittlerweile im 2-Tages-Abstand.

Achja – und er scheints auch nicht zu checken, dass ich sie einfach nicht freischalte – von daher passts auch wieder zum Inhalt. Nein, ich bewundere die ganzen erfolgreichen Networker von damals nicht – sie alle sind schon ziemlich abgestürtzt und haben ihren Status nicht unbedingt halten können – bzw. sind in Vergessenheit geraten.

Naja, nicht ganz – der Kommentierer in meinem Blog dürfte sich sein Leben weiter vergiften lassen wollen durch seinen Hass auf diese „Verbrecher“ 😉

Sie bestätigen, was Katl immer wieder sagt

„Wütend zu sein, bedeutet
pures Gift zu trinken und zu erwarten,
dass jemand anderes daran stirbt.“ (Buddha)

Das gilt natürlich auch für Zorn und Ärger und Hass und alle anderen negativen Gefühle, für die man anderen Menschen die Schuld zuweisen möchte.

Auf der Suche nach diesem Zitat hab ich dann noch andere gefunden, welche Buddha zugeschrieben werden – und hier und jetzt genauso gut dazu passen:

Du wirst nicht für deine Wut bestraft, sondern von deiner Wut.

An Ärger festhalten ist
wie wenn du ein glühendes Stück Kohle festhältst mit der Absicht,
es nach jemandem zu werfen
derjenige, der sich dabei verbrennt, bist du selbst.

Sie sagt es zwar anders und in ihren Worten

Wenn du dich über jemanden ärgerst,
dann ist es demjenigen egal
aber durch dich fließt der Giftcocktail.

aber im Prinzip läufts auf das Gleiche hinaus.

Ich persönlich hab ja schon seit einiger Zeit aufgehört, mich – unnötig – zu ärgern – und wenn, dann nur kurz – und dann wieder zur Tagesordnung über zu gehen. Früher wars manchmal nicht wirklich einfach – aber seit ich in Pension bin, funktionierts hervorragend.

Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay


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